Wie lange dauert eine Entzündung nach einer OP?

Entzündungen nach einer Weisheitszahn-OP können auftreten, die auch mitunter etwas länger dauern.Ja, tatsächlich kann es passieren, dass nach einer Weisheitszahnoperation eine Entzündung entsteht, bei der die Heilung etwas länger dauert als unter normalen Umständen. Zieht der Zahnarzt die Weisheitszähne, dann wird der Körper sehr stark belastet. Zum einen muss ja meist bei der Weisheitszahn-OP das Zahnfleisch aufgeschnitten werden und der Weisheitszahn selbst steckt noch im Kieferknochen. Um den Zahn entfernen zu können, wirken ganz schön viele Kräfte auf den Kiefer ein.

Da es bei der Operation zu Verletzungen der Blutgefäße und Nerven kommt, haben die Bakterien und andere Fremdkörper freie Bahn und können ungehindert eindringen. Dabei entzündet sich dann das umliegende Gewebe und die Heilung bedarf ihre Zeit. Nachdem die Weisheitszähne erst ab etwa dem 18. Lebensjahr zu wachsen beginnen und oft gar nicht viel Platz haben, schieben sie die anderen Backenzähne zur Seite oder sie wachsen seitlich heraus, bzw. sie brechen nicht heraus, sondern wachsen in die Breite und stecken dabei noch im Kieferknochen. Um Komplikationen zu vermeiden, muss in solch einem Fall so schnell wie möglich gehandelt werden und der Zahnarzt entfernt die Weisheitszähne operativ.

Wann kommt es zu einer postoperativen Entzündung?

Im Grunde kann das direkt nach der Operation der Weisheitszähne passieren. Erst wenn die Wunde ausgeheilt ist, muss man sich keinerlei Sorgen machen, dass sich noch eine Entzündung ausbreiten kann. Meist ist der Grund für die Infektion mangelnde Mundhygiene, Essensreste, die in der Wunde hängen bleiben, sogar der eigene Speichel kann eine Entzündung fördern. Die Bakterien dringen in die Wunde ein, vermehren sich und das Gewebe entzündet sich. Die Operationsstelle schwillt dann sehr stark an und der Patient hat große Schmerzen. Wenn das passiert, sollte man umgehend den Zahnarzt aufsuchen und sich behandeln lassen.

Was ist eine Extraktion?

Bei der Extraktion wird der bereits ausgebrochene Weisheitszahn mit der Hilfe eine Zange vom Zahnarzt gezogen. Dabei erhält der Patient eine örtliche Betäubung. Ist der Patient gesund, dann ist die kleine Wunde bereits nach zwei bis vier Tagen wieder zugewachsen. Muss der Zahnarzt operieren, dann ist der Weisheitszahn noch nicht ausgebrochen und befindet sich noch im Kiefer. Bei der Weisheitszahn-OP werden dann die Mundschleimhaut und die Nerven örtlich betäubt und erst jetzt greift der Zahnarzt zum Skalpell, um sich einen Zugang zum Weisheitszahn zu verschaffen. Bei sehr schweren Fällen werden die Weichteile, die Kieferknochen und sogar die Nasennebenhöhlen verletzt. Eingedrungene Bakterien können ungehindert in die Wunde eindringen und dadurch wird das Gewebe infiziert und die Entzündung beginnt. Aus diesem Grund wird der Operationsbereich immer sofort nach der Weisheitszahnoperation vom Zahnarzt gereinigt und desinfiziert.

Was kann man tun, damit gar keine Entzündung nach der Weisheitszahn-OP entsteht?

Nach der Operation sollte man sich am besten zu Hause hinlegen und die Wange kühlen. Hierzu kann man ein Kühlpad oder ein kühles feuchtes Handtuch verwenden. Auch eine Eispackung ist O. K. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Stelle nicht zu sehr abkühlt, sonst wird man gefühllos und bemerkt nicht, wenn doch etwas nicht in Ordnung ist, z. B. eine Blutung, die nicht aufhört. Nikotin, Alkohol, zu kalte, heiße und scharf gewürzte Speisen, scharfe Zahncremes, Mundwasser, starke körperliche Anstrengung und lange Aufenthalte in der Sonne sind tabu. Nach etwa einer Woche wird dann die Operationsstelle vom Zahnarzt kontrolliert und im Anschluss die Fäden gezogen.

Tritt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trotzdem eine Entzündung auf, dann ist es wichtig, so schnell wie möglich den Zahnarzt aufzusuchen und sich behandeln zu lassen. Die Wunde wird dann noch einmal gereinigt und desinfiziert und man erhält in ganz gravierenden Fällen zudem ein Antibiotikum. Unbehandelte Entzündungen schädigen nicht nur die Operationsstelle, sondern auch den Kieferknochen. Es kann sogar passieren, dass die Infektion so weit voranschreitet, dass lebenswichtige Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.

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