Was Sie vor dem ersten Termin wissen sollten

Gut vorbereitet fühlt sich der erste Zahnarztbesuch gleich leichter an. Eine ruhige Checkliste – organisatorisch und innerlich.

Medizinisch geprüft am 09. Juni 2026 von Dr. Jens Dreißig | Fachzahnarzt für Oralchirurgie in Dinkelsbühl.


Auf einen Blick

  • Wenig nötig: Sie müssen sich nicht aufwändig vorbereiten – ein paar Dinge genügen.
  • Unterlagen: Versichertenkarte, eine Liste Ihrer Medikamente und – falls vorhanden – frühere Befunde erleichtern den Start.
  • Fragen notieren: Schreiben Sie vorab auf, was Sie wissen oder ansprechen möchten.
  • Begleitung erlaubt: Eine vertraute Person an Ihrer Seite ist ausdrücklich willkommen.
  • Kein Behandlungszwang: Der erste Termin ist in erster Linie ein Gespräch – Sie bestimmen das Tempo.

Das Wichtigste vorweg: Sie müssen nicht viel tun

Wer Angst vor dem Zahnarzt hat, macht sich vor dem ersten Termin oft besonders viele Gedanken. Die gute Nachricht: Eine aufwändige Vorbereitung ist nicht nötig. Ein paar einfache Dinge im Vorfeld geben Ihnen aber ein gutes Gefühl von Sicherheit – und genau dieses Gefühl, vorbereitet zu sein, nimmt schon einen Teil der Anspannung.

Im Kern geht es um zwei Bereiche: das Organisatorische (welche Unterlagen Sie dabeihaben sollten) und das Innerliche (wie Sie ruhig in den Termin gehen). Beides schauen wir uns hier in Ruhe an. Wie der Termin dann bei uns abläuft und wie wir Sie begleiten, beschreiben wir ausführlich im Beitrag „Wie wir Angstpatienten Schritt für Schritt begleiten".

Was Sie mitbringen sollten

Mit den richtigen Unterlagen sparen Sie sich beim ersten Termin unnötige Rückfragen und fühlen sich besser vorbereitet. Vieles davon haben Sie vermutlich ohnehin griffbereit.

Das gehört in die Tasche Warum es hilft
Versichertenkarte Für die Anmeldung und die Abrechnung notwendig
Liste Ihrer Medikamente Manche Mittel sind für die Behandlungsplanung wichtig zu kennen
Allergiepass (falls vorhanden) Hilft, Unverträglichkeiten von Anfang an zu berücksichtigen
Frühere Befunde oder Röntgenbilder Geben einen schnellen Überblick und ersparen manche Doppeluntersuchung
Liste Ihrer Fragen So vergessen Sie im Termin nichts, was Ihnen wichtig ist

Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, notieren Sie diese am besten mit Namen und Dosierung. Ändern Sie an Ihrer Einnahme bitte nichts in Eigenregie – das besprechen Sie immer mit dem Arzt, der sie verordnet hat. Für uns ist allein die Information hilfreich.

Wie Sie sich innerlich vorbereiten können

Neben den Unterlagen lohnt sich ein Blick auf die innere Vorbereitung. Schreiben Sie ruhig vorab auf, wovor Sie konkret Angst haben – das müssen Sie uns nicht vortragen, aber es hilft, die eigenen Sorgen zu sortieren und sie beim Gespräch leichter anzusprechen. Sie dürfen offen sagen, was Sie belastet; bei uns gibt es dafür keine Vorwürfe.

Praktisch hat sich außerdem bewährt: Essen Sie vor dem Termin etwas Leichtes, damit der Kreislauf stabil bleibt, und planen Sie genug Zeit ein, statt zwischen zwei Verpflichtungen zu hetzen. Wenn Ihnen eine vertraute Person Sicherheit gibt, bringen Sie sie gerne mit. Hilfreich ist auch der Gedanke, dass Sie jederzeit um eine Pause bitten dürfen – warum dieses Gefühl von Kontrolle so wirksam ist, lesen Sie im Beitrag „Warum Kontrolle beim Zahnarzt wichtig ist".

Vorbereitung nimmt Druck – nicht umgekehrt

Vorbereitung soll Ihnen helfen, ruhiger in den Termin zu gehen – sie ist keine Pflicht und keine Prüfung. Wenn Sie etwas vergessen, ist das kein Problem: Wir klären offene Punkte gemeinsam vor Ort. Wichtig ist uns nur, dass Sie überhaupt kommen.

Hinweis: Dieser Artikel gibt allgemeine, organisatorische Hinweise. Er ersetzt keine persönliche Beratung und keine zahnärztliche Diagnose. Was in Ihrem Fall wichtig ist, besprechen wir individuell.

Was Sie am ersten Termin erwartet

Viele Menschen befürchten, beim ersten Besuch sofort behandelt zu werden. Bei uns steht zu Beginn jedoch das Gespräch im Vordergrund: Wir lernen uns kennen, Sie schildern Ihre Situation, und wir verschaffen uns – wenn Sie bereit sind – behutsam einen ersten Überblick. Was als Nächstes sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam, nicht über Ihren Kopf hinweg.

Sie geben dabei das Tempo vor. Niemand drängt Sie zu einem Schritt, für den Sie sich noch nicht bereit fühlen. Gerade wenn Ihr letzter Zahnarztbesuch lange zurückliegt, kann schon das Ankommen ein großer Schritt sein – mehr dazu im Beitrag „Der erste Zahnarzttermin nach vielen Jahren". Sehen Sie den ersten Termin also weniger als Hürde, sondern als ruhigen Anfang eines Weges, den wir gemeinsam mit Ihnen gehen.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen

Sie möchten einen ersten Termin vereinbaren oder vorab eine Frage klären? Melden Sie sich gern – wir nehmen uns Zeit und beantworten Ihre Fragen in Ruhe, ganz ohne Druck.

Kontakt: mail@ihre-zahnaerzte.org | ☎ 09851 / 55 44 95 | ihre-zahnaerzte.eu

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Was muss ich zum ersten Zahnarzttermin mitbringen?
Antwort: Am wichtigsten sind Ihre Versichertenkarte und eine Liste Ihrer Medikamente. Frühere Befunde, Röntgenbilder oder ein Allergiepass sind hilfreich, falls vorhanden. Notieren Sie sich außerdem Ihre Fragen.

Frage: Sollte ich vor dem Termin etwas essen?
Antwort: Ja, eine leichte Mahlzeit vorab hilft, den Kreislauf stabil zu halten – das ist besonders dann angenehm, wenn man ohnehin angespannt ist. Planen Sie zudem genügend Zeit ein.

Frage: Darf ich eine Begleitperson mitbringen?
Antwort: Sehr gerne. Eine vertraute Person an Ihrer Seite gibt vielen Menschen zusätzliche Sicherheit. Sagen Sie uns einfach Bescheid, dann richten wir uns darauf ein.

Frage: Muss ich meine Vorerkrankungen und Medikamente angeben?
Antwort: Diese Informationen sind für eine sichere Behandlungsplanung wichtig. Bringen Sie am besten eine Liste mit. An der Einnahme selbst ändern Sie bitte nichts ohne Rücksprache mit dem verordnenden Arzt.

Frage: Werde ich beim ersten Termin schon behandelt?
Antwort: In der Regel steht zuerst das Kennenlernen und ein behutsamer Überblick im Vordergrund. Was danach kommt, entscheiden wir gemeinsam und in Ihrem Tempo. Mehr dazu im Beitrag „Wie wir Angstpatienten Schritt für Schritt begleiten".

Über die Zahnarztpraxis Dr. Jens Dreißig: Unsere Praxis in Dinkelsbühl steht für eine ruhige, einfühlsame und vorwurfsfreie Zahnmedizin – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt verständlich und schaffen eine Atmosphäre, in der sich auch ängstliche Patientinnen und Patienten sicher fühlen können.

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