LEISTUNGEN — LASER
SiroLaser Blue in Dinkelsbühl
Unser blauer Diodenlaser SiroLaser Blue ermöglicht nahezu blutungsfreie, nahtlose Eingriffe – etwa bei der Entfernung von Lippen- und Zungenbändchen – und reduziert Keime in entzündeten Zahnfleischtaschen, Wurzelkanälen und entzündetem Operationsgebiet deutlich.
SCHNELLERE HEILUNG
Nahtfreie Chirurgie mit dem Laser
Besonders bei Kindern und Jugendlichen schätzen wir die nahtfreie, schonende Behandlung mit dem Laser – schnelle Heilung ohne Fäden und mit spürbar weniger Beschwerden.
SiroLaser Blue Nahtfreie Chirurgie Keimarme Behandlung
ANWENDUNGSGEBIETE
Wofür sich der Laser eignet
Der Diodenlaser kommt bei uns gezielt dort zum Einsatz, wo Patientinnen und Patienten von einer schonenden, keimarmen Behandlung profitieren:
Parodontitis-Behandlung
Unterstützung durch gezielte Keimminderung in entzündeten Zahnfleischtaschen.
Wurzelbehandlungen
Begleitende zusätzliche Desinfektion des Wurzelkanalsystems.
Aphten und Herpes
Sanfte Linderung durch Laser-Biostimulation.
Lippen- und Zungenbändchen
Nahtfreie Entfernung – besonders schonend bei Kindern und Jugendlichen.
IM VERGLEICH
Laser oder Skalpell?
Mit dem Laser
- In der Regel nahtfrei – kein Fadenziehtermin nötig
- Nahezu blutungsfreies Arbeiten
- Deutliche Keimminderung im behandelten Bereich
- Häufig schnellere, schmerzärmere Abheilung
Klassische Chirurgie (Skalpell)
- Naht erforderlich, meist mit Fadenziehtermin
- Höheres Blutungsrisiko während des Eingriffs
- Standardmäßige Wundversorgung
- Heilungsverlauf abhängig vom Eingriff
VERTRAUEN, DAS ZÄHLT
Bewertungen unserer Patientinnen und Patienten
RATGEBER
Der Laser in der Zahnmedizin: Was die Technologie wirklich leisten kann
Der Begriff „Laserzahnmedizin“ klingt nach Zukunftstechnologie – dabei ist der Diodenlaser in unserer Praxis längst fester Bestandteil vieler Behandlungen. Hier erklären wir, wie die Technologie funktioniert, wo sie sinnvoll eingesetzt wird und wo ihre Grenzen liegen.
Auf einen Blick
- Minimalinvasiv: Der Diodenlaser trägt Gewebe gezielt und schonend ab
- Oft nahtfrei: Viele kleinere Eingriffe kommen ohne Fäden aus
- Keimreduzierend: Laserlicht kann Bakterien in Zahnfleischtaschen und Wurzelkanälen zusätzlich verringern
- Sanft bei Aphten und Herpes: Biostimulation kann Beschwerden schneller lindern
- Kein Ersatz für Diagnostik: Der Laser ergänzt bewährte Verfahren, ersetzt aber keine Untersuchung
Wie funktioniert ein Dental-Laser eigentlich?
In unserer Praxis kommt der SiroLaser Blue zum Einsatz, ein Diodenlaser, der mit gebündeltem blauem Licht arbeitet. Anders als beim Skalpell wird das Gewebe nicht geschnitten, sondern durch die Lichtenergie gezielt abgetragen beziehungsweise verändert. Das Licht lässt sich sehr genau dosieren und auf einen kleinen Punkt fokussieren, wodurch benachbartes, gesundes Gewebe weitgehend geschont wird.
Neben der reinen Gewebebearbeitung hat das Laserlicht einen zweiten Effekt: Es wirkt keimreduzierend. In entzündeten Bereichen, etwa in tiefen Zahnfleischtaschen oder im Wurzelkanalsystem, kann der Laser die Bakterienzahl zusätzlich senken – als Ergänzung, nicht als Ersatz für die mechanische Reinigung. Bei sehr niedriger Energie spricht man von Biostimulation: Das Gewebe wird angeregt, ohne abgetragen zu werden, was beispielsweise bei Aphten oder Lippenherpes die Heilung unterstützen kann.

Der Diodenlaser im Einsatz
Wofür wir den Laser in unserer Praxis einsetzen
Der Diodenlaser kommt bei uns gezielt dort zum Einsatz, wo Patientinnen und Patienten von einer schonenden, keimarmen Behandlung profitieren. Bei der Parodontitis-Therapie unterstützt er die klassische Reinigung der Zahnfleischtaschen, indem er Entzündungsherde zusätzlich reduziert. Bei Wurzelbehandlungen setzen wir ihn ergänzend zur mechanischen und chemischen Aufbereitung ein, um das Wurzelkanalsystem gründlicher zu desinfizieren.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Entfernung von zu kurzen Lippen- oder Zungenbändchen, die zum Beispiel bei Kindern und Jugendlichen zu Sprach- oder Zahnfehlstellungen beitragen können. Hier arbeitet der Laser besonders schonend und meist ohne Naht. Auch bei Aphten und Lippenherpes setzen wir die Biostimulation ein, um akute Beschwerden zu lindern.
Laser oder Skalpell – was ändert sich für Sie als Patientin oder Patienten?
Der wohl spürbarste Unterschied: Viele Eingriffe mit dem Laser kommen ohne Naht aus, da das Gewebe beim Arbeiten praktisch versiegelt wird. Das bedeutet für Sie meist ein nahezu blutungsfreies Arbeiten während des Eingriffs und keinen zusätzlichen Termin zum Fadenziehen. In der Praxis erleben wir zudem häufig eine schnellere und schmerzärmere Abheilung – wie schnell die Wunde tatsächlich verheilt, hängt aber immer vom individuellen Eingriff und der persönlichen Heilungsreaktion ab.
Das klassische Skalpell bleibt bei größeren chirurgischen Eingriffen weiterhin das Mittel der Wahl, etwa bei komplexeren oralchirurgischen Operationen. Ob sich Ihr geplanter Eingriff für den Laser eignet, besprechen wir immer individuell im Beratungsgespräch.
Wo der Laser an seine Grenzen stößt
So vielseitig der Laser ist – er ist kein Ersatz für eine gründliche Diagnostik oder für größere chirurgische Eingriffe. Ob eine Behandlung mit dem Laser für Sie infrage kommt, entscheiden wir immer erst nach Untersuchung und im persönlichen Gespräch.
Hinweis: Dieser Artikel erklärt die Grundlagen der Laserzahnmedizin allgemein. Er ersetzt keine persönliche Beratung und keine zahnärztliche Diagnose.
So läuft eine Laserbehandlung bei uns ab
Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch: Wir schauen uns den Befund an, erklären, ob und wie der Laser sinnvoll eingesetzt werden kann, und beantworten Ihre Fragen in Ruhe. Je nach Eingriff entscheiden wir gemeinsam, ob eine örtliche Betäubung notwendig ist – bei vielen kleineren Anwendungen empfinden Patientinnen und Patienten die Behandlung als sehr angenehm.
Während der Behandlung selbst arbeiten wir konzentriert und ruhig, meist deutlich schneller als bei vergleichbaren Eingriffen mit dem Skalpell. Im Anschluss besprechen wir, worauf Sie in den ersten Tagen achten sollten – bei den meisten Laserbehandlungen ist das erfahrungsgemäß wenig, da keine Fäden zu pflegen sind.
Fragen zur Laserzahnmedizin?
Wenn Sie wissen möchten, ob eine Behandlung mit dem Laser für Sie infrage kommt, sprechen Sie uns einfach an. Wir nehmen uns Zeit für ein ruhiges Erstgespräch – ganz ohne Behandlungsdruck.
Häufige Fragen zur Laserzahnmedizin
- Tut eine Laserbehandlung weh?
- Viele kleinere Laseranwendungen empfinden Patientinnen und Patienten als angenehmer als vergleichbare Eingriffe mit dem Skalpell. Je nach Behandlung kann trotzdem eine örtliche Betäubung sinnvoll sein – das besprechen wir vorab mit Ihnen.
- Für welche Behandlungen setzen Sie den Laser ein?
- Unter anderem zur Unterstützung bei Parodontitis- und Wurzelbehandlungen, zur nahtfreien Entfernung von Lippen- und Zungenbändchen sowie zur Linderung von Aphten und Lippenherpes.
- Ersetzt der Laser das Skalpell komplett?
- Nein. Für größere chirurgische Eingriffe bleibt das Skalpell weiterhin das geeignete Instrument. Welches Verfahren für Sie passt, entscheiden wir im individuellen Gespräch.
- Ist eine Laserbehandlung auch für Kinder geeignet?
- Ja, besonders bei der Entfernung von Lippen- und Zungenbändchen schätzen wir die schonende, meist nahtfreie Methode gerade bei Kindern und Jugendlichen.
- Wie lange dauert die Heilung nach einer Laserbehandlung?
- Das hängt vom jeweiligen Eingriff ab. Da meist keine Naht nötig ist, verläuft die Heilung in der Regel unkompliziert – Details besprechen wir individuell nach der Behandlung.
Über die Zahnarztpraxis Dr. Jens Dreißig: Als Fachzahnarztpraxis für Oralchirurgie in Dinkelsbühl verbinden wir moderne Technologien wie die Laserzahnmedizin mit einer ruhigen, familiären Betreuung – für die ganze Familie, vom ersten Milchzahn bis ins hohe Alter.
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