Zahnarzt Dr. Dreißig in Dinkelsbühl

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Was tun bei Zahnschmerzen im Ausland?

Was tun bei Zahnschmerzen im Ausland?

Es kann einem den ganzen Urlaub ruinieren: Man hält sich in einem fremden Land auf und auf einmal beginnt der Zahn höllisch zu schmerzen. Natürlich spricht man kein Wort der Landessprache und befindet sich eventuell auch noch weit entfernt von der nächsten Großstadt. Doch kein Grund zur Panik. Mit den nachfolgenden Tipps und Hinweisen bezwingst Du die lästigen Zahnschmerzen im Ausland und kannst Deinen Urlaub weiterhin genießen. Dennoch sind Zahnschmerzen im Ausland äußerst lästig, so dass es empfehlenswert ist, sich noch vor der Abreise von seinem Zahnarzt untersuchen zu lassen.

 

Alte Hausmittel – erste Hilfe bei Zahnschmerzen im Urlaub

Bei leichten Zahnschmerzen verschafft eventuell eine Spülung mit Salbeitee oder Grünem Tee Linderung, da die Inhaltsstoffe entzündungshemmend wirken. Ziehe den lauwarmen Tee dazu wiederholt durch Deine Zähne und spucke ihn anschließend aus.
Manchmal hilft es, mit einem Wattebausch etwas Nelkenöl auf den betroffenen Zahn aufzutragen. Alternativ kammst Du auch eine Gewürznelke kauen.
Diese Methoden können jedoch nur vorübergehend und auch nur bei leichten Schmerzen helfen. Wenn Du starke Zahnschmerzen hast, ist ein Arztbesuch unvermeidlich.

 

Zahnbehandlung im Ausland

Wende Dich sich in diesem Fall zunächst an die Rezeption Deines Hotels. Die Mitarbeiter halten meist Informationen zu örtlichen Ärzten bereit und können dem Arzt am Telefon eventuell auch bereits erste Informationen bezüglich Deiner Beschwerden geben. Um sich dem Arzt gegenüber verständlich zu machen, hilft zum Beispiel der Sprachführer der „Initiative ProDente“. Dieser übersetzt gängige Formulierungen und lässt sich in mehreren Sprachen kostenlos herunterladen.

 

Versicherungsschutz bei Zahnschmerzen im Urlaub

Wer Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung ist und sich innerhalb der Europäischen Union aufhält oder der Schweiz, in Island, Norwegen oder Liechtenstein aufhält, hat bei reinen Schmerzbehandlungen keine weiteren Kosten zu befürchten. Seit 2006 befindet sich auf der Rückseite der regulären Versichertenkarte die sogenannte Europäische Versichertenkarte, mit der Versicherte Anspruch auf alle medizinisch notwendigen Leistungen haben. Dies gilt auch für zahnmedizinische Leistungen, solange es sich um reine schmerzstillende Maßnahmen handelt und die Behandlung bei einem unter dem staatlichen Versicherungssystem arbeitenden Arzt vorgenommen wurde. Nicht übernommen werden hingegen Behandlungen, für die man speziell ins Ausland gereist ist. Wer sich beispielsweise in einer ausländischen Privatklinik alle Füllungen ersetzen lässt, kann dies nicht über die EHIC abrechnen.

In der Regel akzeptieren die meisten Ärzte die Vorlage der Europäischen Versichertenkarte. Falls dem nicht so ist, mußt Du die Behandlungskosten zunächst selbst tragen und bekommst den Rechnungsbetrag in Deutschland erstattet.
Außerhalb des Geltungsbereiches der Europäischen Versichertenkarte ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung unabdingbar ist. Das Leistungsspektrum dieser Zusatzversicherungen variiert stark, so dass vor dem Abschluss überprüft werden sollte, in welchem Umfang zahnärztliche Leistungen übernommen werden. In der Regel können, ähnlich der EHIC, nur schmerzstillende Behandlungen erstattet werden.
Privatversicherte genießen oft einen weltweiten Versicherungsschutz als Teil ihrer regulären Krankenversicherung. Dieser gilt jedoch nur für befristete Aufenthalte und bietet außerhalb von Europa meist ein eingeschränktes Leistungsspektrum. Die Details schwanken von Anbieter zu Anbieter und sollten daher vor dem Reiseantritt überprüft werden. Notfalls empfiehlt sich auch für Privatversicherte der Abschluss einer zusätzlichen Reisekrankenversicherung für die Dauer des Urlaubs. Die Arztkosten müssen von den Patienten grundsätzlich zunächst selbst getragen werden. Nach Einreichung der entsprechenden Beläge erstatten die Versicherungen die Beträge zurück.

Was ist ein Implantat? Vorurteile

Was ist ein Implantat? Vorurteile

Zahn-Implantate gelten seit vielen Jahren als der Königsweg beim Zahnersatz. Mit ihrer Hilfe werden Zahnlücken nicht einfach geschlossen, sondern die Patienten erhalten einen komplett neuen, künstlichen Zahn, mit dem sie genauso zubeißen können wie mit dem alten.

Sind Implantate auch bei mir möglich? Lassen Sie sich in diesem E-Book ausführlich darüber informieren und über Vorurteile und Irrtümer aufklären. Lesen Sie, wie dank moderner, sicherer Methoden zum Kieferknochenaufbau in nahezu fast allen Fällen Patienten mit Implantaten zuverlässig und langfristig ein sicheres Kauen wieder ermöglicht werden kann. Ein Implantat ist derzeit definitiv der beste Versuch das Rad der Geschichte zurückzudrehen.

Leider existieren rund um Implantate zahlreiche Mythen und Missverständnisse, die dafür sorgen, dass viele Menschen, denen mit einem Implantat geholfen werden könnte, darauf verzichten und auf eine minderwertige, schlechtere Lösung zurückgreifen.

Weit verbreitete Vorurteile sind zum Beispiel:

• Implantate können nur dann eingesetzt werden, wenn die Zahnlücke erst seit kurzem besteht
• mein Kieferknochen hat sich zurückgebildet, da hält kein Implantat mehr
• Implantate lösen Allergien aus
• Das Einbringen von Implantaten ist zeitraubend und schmerzhaft
• Implantate können nur bei jungen Menschen eingesetzt werden
• wenn jemand Parodontose hat können keine Implantate eingesetzt werden
• Implantate sind viel zu teuer

Mit dem vorliegenden Videoreihe möchten wir diese und weitere Mythen ein für alle Mal aus der Welt schaffen.
Fakt ist: Implantate sind die mit Abstand die beste Art, eine Zahnlücke oder mehrere Zahnlücken zu schließen.
Fakt ist auch: Bei fast allen Patienten können Implantate erfolgreich eingesetzt werden. Warum das so ist und was dafür geschehen muss, das lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Was ist ein Implantat?

Nur etwa 30 Prozent eines Zahnes liegen oberhalb der Schleimhaut, sind also sichtbar und werden zum Kauen eingesetzt. Dieser Teil wird auch als Zahnkrone bezeichnet. Darunter liegt die sogenannte Zahnwurzel. Sie stellt den längsten Teil des Zahnes dar und verankert ihn sicher im Kiefer.

Wenn einzelne Zähne fehlen, ist es oft möglich, die beiden Nachbarzähne über eine sogenannte Brücke zu verbinden und somit die verloren gegangene Kaufläche zu ersetzen. Die Zahnwurzel und damit gut 2/3 des Zahnes fehlen jedoch auch weiterhin. Da es zu keiner Weiterleitung der Kaukräfte mehr kommt, bildet sich der Kieferknochen im Bereich der Zahnlücke nach und nach vergleichsweise schnell zurück. Dadurch können mit der Zeit auch die umliegenden Zähne an Stabilität einbüßen. Zudem müssen für die Befestigung der Brücken die benachbarten Pfeilerzähne Beschliffen werden, wodurch viel gesunde Zahnsubstanz verloren geht. Ist die Brücke dann auf den Nachbarzähnen eingeklebt, müssen diese die Kraft für den fehlenden Zahn mit aufbringen und das jeden Tag. Damit wird die Lebenserwartung der die Brücke tragenden Zähne drastisch verkürzt. Nimmt man dazu noch die Haltbarkeit einer Brücke – im Vergleich zum Implantat – ist dies definitiv nicht die beste Lösung. Zudem ist die Brückenvariante gar nicht so viel günstiger als ein Implantat mit einer einzelnen Krone was wir in einem späteren Kapitel noch beschreiben, da hier unter anderem, viel mehr teures Zahnmetall zur Verwendung kommt,.

Mit einem Implantat erhalten Sie hingegen eine komplett neue, künstliche Zahnwurzel. Wie eine Schraube wird es über ein Gewinde fest im Kieferknochen verankert und bietet dort sicheren Halt für den Zahnersatz, der im Anschluss auf dem Implantat befestigt wird.

Diese Gewindeform kam erstmals 1939 zum Einsatz und hat sich seither als der Standard für Implantate etabliert. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele andere Implantatsysteme, darunter sogenannte Nadel-, Disc- und Blattimplantate, die jedoch keine aktuelle Berechtigung mehr haben.

Mit Hilfe von Implantaten kann ein einzelner Zahn ersetzt werden, aber auch eine ganze Zahnreihe. Dafür muss nicht einmal für jeden Zahn ein eigenes Implantat eingesetzt werden. Meist reichen schon 4 bis 6 Implantate pro Kiefer, um eine komplette künstliche Zahnreihe zu befestigen. Die genaue Anzahl an Implantaten hängt allerdings von der jeweiligen individuellen Mundsituation ab.

FAQ Zahnimplantate Teil 02

FAQ Zahnimplantate Teil 02

Kann ein Implantat vom Körper abgestoßen werden?

Es sind keine allergischen Reaktionen bzw. auf diesen begründete Abstoßungen bekannt. Gehen Implantate verloren, so geschieht dies in den meisten Fällen während der Einheilungszeit. Zu frühe oder falsche Belastung in dieser Zeit, kritische Knochensituation oder Fehlplanung sowie mangelnde Mundhygiene sind Gründe für einen Implantatverlust. Mit einer Erfolgsquote von bis zu 98 % ist die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde ein anerkanntes Therapieverfahren.

 

Gibt es Alternativen zu Zahnimplantaten?

Die klassischen Formen des herkömmlichen Zahnersatzes wie Brücken, Kronen auf beschliffenen Zähnen und schleimhautgetragenen Prothesen sind bekannte Alternativen. Das Beschleifen von kariesfreien Zähnen wird insbesondere bei jungen Patienten kritisch gesehen. Um nur einen verloren gegangenen Zahn durch eine konventionelle Brücke zu ersetzten, müssen mindestens zwei gesunde, kariesfreie Zähne beschliffen werden.

Die Folge ist ein irreparabler Substanzverlust. Implantatgetragene Einzelkrone und Brücken sind mit einem chirurgischen Eingriff verbunden, bieten jedoch eine substanzschonendere Variante. Die Entscheidung gegen die konventionelle und für die implantatgetragene Therapieform kann erst nach eingehender Beratung mit dem Zahnarzt erfolgen.

Lohnen sich Implantate?

Für den Patienten stellt sich die Frage, wie viel Geld er für seine „Dritten“ ausgeben möchte. Zudem ist eine Behandlung mit Implantaten immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden.

Die Vorteile von Implantaten dürften jedoch überzeugen: Patienten, die nach langjähriger Zahnlosigkeit wieder fest zubeißen möchten oder die durch das Tragen von Prothesen schmerzhafte Druckstellen besitzen, werden in der Regel von den Tragekomfort und der neu gewonnen Lebensqualität überzeugt.

Welche Auswirkungen haben Brücken und Prothesen auf den Knochen?

Beim Einsatz von Brücken wird gesunde Substanz durch Beschleifen der Nachbarzähne geopfert. Die Lücke in der Zahnreihe wird durch ein Zwischenglied geschlossen. Die Zahnwurzel selbst wird nicht ersetzt. Dem Kieferknochen fehlt der von der Wurzel übertragene Kaudruck. Diese natürliche Belastung stimuliert den Knochen normalerweise zur Regenerierung. Fehlt die Belastung, bildet sich der Knochen im Laufe der Zeit zurück.

Rein schleimhautgetragene Prothesen führen aus demselben Grund zu Knochenschwund, der sogenannten Atrophie. Aufgrund des Knochenabbaus muss über einen längeren Zeitraum die Prothese immer wieder korrigiert werden. Die Folge ist oft unbefriedigend sitzender Zahnersatz, der viele Prothesenträger in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Kann eine Implantatbehandlung unter Vollnarkose erfolgen?

Für eine Vollnarkose müssen die entsprechende Einrichtung und Fachärzte für Anästhesie zur Verfügung stehen. Der Patient wird über das Monitoring durch den Anästhesisten überwacht.

Welche Materialien werden bei Zahnimplantaten verwendet?

Titan wird seit mehr als 30 Jahren in der dentalen Implantologie eingesetzt und hat sich als biokompatibles, verträgliches und sicheres Material erwiesen. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Mit besonderen Implantatoberflächen lässt sich die Einheilzeit der Implantate verkürzen. Neueste Entwicklung ist eine aktive Oberfläche, die den initialen Heilungsprozess beschleunigen soll.

FAQ Zahnimplantate Teil 03

FAQ Zahnimplantate Teil 03

Welche Auswirkungen haben Brücken und Prothesen auf den Knochen?

Beim Einsatz von Brücken wird gesunde Substanz durch Beschleifen der Nachbarzähne geopfert. Die Lücke in der Zahnreihe wird durch ein Zwischenglied geschlossen. Die Zahnwurzel selbst wird nicht ersetzt. Dem Kieferknochen fehlt der von der Wurzel übertragene Kaudruck. Diese natürliche Belastung stimuliert den Knochen normalerweise zur Regenerierung. Fehlt die Belastung, bildet sich der Knochen im Laufe der Zeit zurück.

Rein schleimhautgetragene Prothesen führen aus demselben Grund zu Knochenschwund, der sogenannten Atrophie. Aufgrund des Knochenabbaus muss über einen längeren Zeitraum die Prothese immer wieder korrigiert werden. Die Folge ist oft unbefriedigend sitzender Zahnersatz, der viele Prothesenträger in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Kann eine Implantatbehandlung unter Vollnarkose erfolgen?

Für eine Vollnarkose müssen die entsprechende Einrichtung und Fachärzte für Anästhesie zur Verfügung stehen. Der Patient wird über das Monitoring durch den Anästhesisten überwacht.

Welche Materialien werden bei Zahnimplantaten verwendet?

Titan wird seit mehr als 30 Jahren in der dentalen Implantologie eingesetzt und hat sich als biokompatibles, verträgliches und sicheres Material erwiesen. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Mit besonderen Implantatoberflächen lässt sich die Einheilzeit der Implantate verkürzen. Neueste Entwicklung ist eine aktive Oberfläche, die den initialen Heilungsprozess beschleunigen soll.

Ist eine besondere Ernährung erforderlich?

Mit Implantaten kann ein Patient in der Regel wieder fest zubeißen, wieder essen worauf er Lust hat.

Vorteil: Er kann sich wieder ausgewogen und abwechslungsreich ernähren.

Können auch Diabetiker mit Zahnimplantaten versorgt werden?

Voraussetzung ist die enge Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Hausarzt. Patienten müssen selbstverständlich richtig eingestellt sein.

Schadet rauchen den Implantaten?

Starkes rauchen kann den langfristigen Erfolg einer Implantatlösung gefährden. Besonders während der Einheilung wird rauchen sehr kritisch gesehen.

Sind mehrere Implantate günstiger?

Der Aufwand für Diagnostik und das genutzte Instrumentarium für das Setzen eines oder mehrerer Implantate ist ähnlich. Insofern sind die Kosten für mehrere Implantate günstiger als die Summe entsprechender Einzeleingriffe.

Wie viele Implantate braucht man für die Fixierung einer Prothese?

In den meisten Fällen werden vier 4 Implantate beim zahnlosen Kiefer gesetzt. Diese Anzahl entspricht einer anerkannten Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde (DGZMK). Auf einer Lösung mit zwei Implantaten lässt sich eine Prothese auch stabilisieren, eine rein implantatgetragenen Prothese mit höherem Tragekomfort lässt sich jedoch auf vier Implantaten besser realisieren.

Ist eine festsitzende, nicht herausnehmbare Zahnreihe geplant, werden in den meisten Fällen 6 Implantate im Unterkiefer und 8 im Oberkiefer empfohlen. Die genaue Anzahl kann ein Arzt erst nach ausführlicher Diagnose vorschlagen.

Wie lange muss das Implantat einheilen?

Dies hängt immer von der Situation des Patienten ab. In der Regel kann mit einer Einheilzeit von acht bis zwölf Wochen gerechnet werden. In besonderen Fällen können Implantate früh, also schon während der Einheilung versorgt bzw. belastet werden.

FAQ Zahnimplantate Teil 01

FAQ Zahnimplantate Teil 01

Was ist eigentlich ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist sozusagen eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf wird dann der eigentliche Zahnersatz, beispielsweise eine individuell angefertigte Brücke, fest fixiert. Der implantatgetragene Zahnersatz unterscheidet sich optisch und in seiner Funktion nicht von eigenen natürlichen Zähnen – und fühlt sich auch so an. Mehr

Welche Vorteile hat ein Zahnimplantat gegenüber einer herkömmlichen Brücke oder einer herausnehmbaren Prothese?

Einer der größten Vorteile eines implantatgetragenen Zahnersatzes: Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, wie dies bei einer konventionellen Prothetik (Brücke) der Fall ist. Außerdem wirkt ein Implantat dem weiteren Knochenabbau bzw. einer Überlastung der Nachbarzähne sowie deren Folgeschäden entgegen. Denn ein Zahnimplantat wird in den Kieferknochen eingesetzt, dadurch werden die Kaukräfte über den Knochen und nicht über die Schleimhaut geleitet – genauso, wie bei einem natürlichen Zahn. Wird eine ganze Prothese (Zahnreihe) auf Implantaten befestigt, so kann diese nicht verrutschen und der Gaumen bleibt komplett frei. Das ermöglicht einen sicheren, festen Biss ohne jegliche Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens. Ein Zahnersatz auf Implantaten fühlt sich außerdem genauso an, wie ein eigener natürlicher Zahn und er sieht auch so aus.

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Wie lange hält ein Implantat?

Ein Implantat kann ein Leben lang halten. Voraussetzung ist die verlässliche Mitarbeit des Patienten. Implantate müssen wie die eigenen Zähne – oder besser noch mehr als diese – gepflegt werden. Ohne gewissenhafte und gründliche Mundhygiene macht eine Implantatlösung langfristig wenig Sinn.

Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?

Ein Standardeingriff dauert einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa eine Stunde. Werden mehrere Implantate gesetzt, verlängert sich die Dauer der OP. Die exakte Zeit hängt jedoch von der Ausgangssituation ab.

Was kostet ein Implantat?

Die Kosten für eine Versorgung mit einem implantatgetragenen Zahnersatz bewegen sich in einer größeren Spanne, da die Behandlung auf die individuelle Situation abgestimmt wird.

Die Kosten sind abhängig von der Ausgangssituation, z. B. Knochenqualität, Anzahl der Implantate die gesetzt werden und von der geplanten prothetischen Versorgung. Knochenaufbauende Maßnahmen erhöhen die Gesamtkosten.

Eine verbindliche Aussage kann ohne Untersuchungsergebnisse nicht erteilt werden und würde der Beratung durch einen Arzt oder der eines zahntechnischen Labors vorgreifen.

Davon hängt beispielsweise ab, ob ein Knochenaufbau erforderlich ist, welches Implantatsystem gewählt wird und welches Verfahren zum Einsatz kommt (Knochenaufbau, Sofortimplantation, All-on-4-Methode etc.). Generell lässt sich sagen, dass die Kosten für ein Implantat mit Krone inklusive Laborkosten bei ca. 2.000 Euro beginnen.

Der genaue Kostenplan wird von Ihrer Zahnarztpraxis nach sorgfältiger zahnmedizinischer und radiologischer Untersuchung erstellt

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Zahnimplantat?

Private Krankenkassen zahlen je nach Versicherungsbedingungen, in Einzelfällen die gesamten Kosten. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen die Beträge entsprechend der festgelegten Fallpauschalen.

FAQ Zahnimplantate Teil 05

FAQ Zahnimplantate Teil 05

Gibt es Fälle, in denen von einer Zahnimplantation abzuraten ist?

Solche Ausnahmefälle gibt es. Muss ein Patient beispielsweise Medikamente zur Immunsuppression einnehmen, sollte auf ein Implantat verzichtet werden. Eine Implantation kann nicht durchgeführt werden, während ein Patient eine Chemotherapie erhält sowie in den sechs Folgemonaten. Auch bei schweren Erkrankungen, wie einem Herzinfarkt oder bei einem Herzklappenfehler, kann es zu Einschränkungen kommen. In solchen Fällen wird zur Beurteilung in der Regel ein entsprechender Facharzt, hier ein Kardiologe, hinzugezogen.

Auch wenn Osteoporose-Patienten während einer Bisphosphonat- oder Denosumab-Therapie (antiresorptive Therapie) ein hohes Risiko für Kiefernekrosen tragen, muss sorgfältig abgewogen werden, ob eine Implantation durchgeführt werden kann oder ob darauf verzichtet werden sollte.

Kiefernekrosen sind eine seltene Nebenwirkung von Bisphosphonat bzw. Denosumab, es kommt zu einem spontanen Rückgang des Knochengewebes am Kiefer durch starke Zellschädigung. Faktoren, die das Risiko einer Nekrose bei Einnahme von Bisphosphonat oder Denosumab zusätzlich erhöhen zählen Therapien mit Kortikoid- oder Protonenpumpenhemmer, Diabetes, Blutzellveränderung, Schilddrüsenerkrankung, KHK, Rheumatoide Arthritis, COPD oder auch Rauchen. Das individuelle Risikoprofil muss also vom Zahnmediziner eingeordnet werden. Wird während oder nach einer antiresorptiven Therapie ein Zahnimplantat gesetzt, können gewisse begleitende Maßnahmen wie eine Antibiotika-Therapie eingesetzt werden. Patienten, die Bisphosphonat oder Denosumab einnehmen, sollten ihren Zahnarzt unbedingt darüber informieren. 

Werde ich eine Zeit lang mit einer Zahnlücke auskommen müssen?

Nein. Bei Verwendung eines modernen Zahnimplantatsystems muss das Implantat zwar zunächst in den Kieferknochen einheilen, doch der Patient bekommt sofort nach der Implantation einen provisorischen Zahnersatz – Sie verbringen also keinen einzigen Tag mit einer Zahnlücke. Das Provisorium sollte jedoch nicht sofort voll belastet werden. Die Einheilphase des Implantates dauert in der Regel 4 bis 8 Wochen. Danach kann Ihr endgültiger Zahnersatz auf dem Implantat fixiert werden. Bei der Methode der Sofortbelastung hingegen ist es sogar möglich, das Zahnimplantat sofort zu belasten.

Wie reinige und pflege ich meine Implantate?

Grundlegend für die Erhaltung der Funktionsfähigkeit Ihres neuen Zahnersatzes ist die Gesunderhaltung des Umgebungsbereiches. Sobald Sie den Zahnersatz erhalten haben, werden Sie in Ihrer Zahnarztpraxis in die speziell auf die Implantatversorgung abgestimmten Hygienetechniken eingewiesen. Was die häusliche Zahn- und Implantathygiene anbelangt, gibt es optimal Hilfsmittel, deren Nutzung Ihnen ebenfalls erklärt wird. Zur Pflege gehört außerdem eine regelmäßige Nachbetreuung in der Praxis durch eine ausgebildete Dentalhygienikerin inklusive einer professionellen Zahnreinigung. 

Ich trage eine herausnehmbare Prothese.
Kann ich immer noch Implantate bekommen?

Die Chancen stehen gut, dass auch Menschen mit herkömmlichen „Dritten“ dank einer fest sitzenden Prothese auf Zahnimplantaten wieder mehr Lebensqualität genießen können! Durch Tragen einer herausnehmbaren Prothese bildet sich der Kieferknochen zwar langsam zurück. Doch dank modernster Technologien, wie der dreidimensionalen Röntgendiagnostik mit dem Volumentomographen, kann der Kiefer präzise vermessen werden. Die genaue Positionierung und der Winkel der Implantate kann dann schon im Vorfeld am Computer geplant werden. Zudem gibt es spezielle verkürzte sowie abgewinkelte Implantate, die perfekt auf ein geringeres Knochenangebot abgestimmt sind. In Summe ermöglichen Technologien und Material in vielen Fällen trotz Knochenabbau das Setzen von Zahnimplantaten – auch ohne vorherigen Knochenaufbau.

implantat-test

Was ist ein Zahnimplantat und wann kommt es zum Einsatz?

Mit einem Implantat ist die Verwurzelung von Zahnersatz unmittelbar im Kieferknochen möglich.

Das dabei benutzte Titan zeichnet sich sowohl durch seine große Stabilität und Langlebigkeit aus, wie auch durch seine sehr gute Verträglichkeit. Der Knochen kann direkt mit der Implantatsoberfläche eins werden, ohne störenden Zwischenbereich und ohne, dass es zu Abstoßungserscheinungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen kommt.

Implantate können sowohl Einzelzähne als auch komplette Zahnreihen sicher im Kieferknochen verankern. Dies geschieht mittels vier oder sechs Implantatsschrauben und erlaubt daher auch jenen Menschen wieder ein festes Gebiss zu haben, die Probleme mit schlecht sitzenden Ober- bzw. Unterkieferprothesen haben.

 

Bedingungen für das Einbringen von Implantaten

Gute Gesundheit

Prinzipiell kann bei jedem gesunden Patienten mit abgeschlossenem Kieferwachstum (meist um das 17. Lebensjahr) ein Implantat eingesetzt werden. Dabei existiert nach oben hin keine Altersgrenze, solange denn keine entsprechenden allgemeinmedizinischen Gründe dagegen sprechen.

Vor dem Einsetzen der Implantate steht selbstverständlich neben der Erhebung der individuellen Krankengeschichte die sorgfältige Diagnostik und Planung.

Grundvoraussetzungen, die der Patient mitbringen muss

  • Normale körperliche Verfassung
  • Behandelte kariöse Zähne
  • Keine unbehandelte Parodontitiserkrankung
  • Ausgewachsener Kiefer
  • Gute Hygiene des Mundraums

Voraussetzungen im Mundbereich

  • Es darf keine Gefahr für wichtige anatomische Strukturen (Nerven Blutgefäße) vorhanden sein.
  • Ein sowohl in der Menge (Quantität) und Beschaffenheit (Qualität) ausreichender Knochen. Der Mediziner spricht von Knochenquantität und Knochenqualität.
  • Solange die Möglichkeit eines Kieferknochenaufbaus besteht, ist auch das Fehlen von Kieferknochen kein absolutes Ausschlusskriterium.

 

Wie wird Zahnersatz implantiert?

Anamnese – allgemeiner Gesundheitszustand

Bevor das Implantat erfolgreich eingesetzt werden kann, muss zuerst die Anamnese des Patienten durchgeführt werden, so dass der Zahnarzt ein Bild über den generellen gesundheitlichen Zustand des Patienten erhält. Als Quelle für die Erhebung dienen die Erinnerungen des Patienten an die eigene Krankheitsgeschichte.

Begutachtung der Mundhöhle – klinische Untersuchung

Es folgt das Erstellen eines klinischen Befundes – mit anderen Worten die Untersuchung der aktuellen Mundsituation.

  • Untersuchung aufParodontitis
  • Karieserkrankungen
  • eventuelle Zahnlücken
  • Kieferrelation (Zuordnung des Oberkiefers zum Unterkiefer)
  • Defekte Füllungen
  • Entzündungen in der Mundhöhle

Anfertigung einer Röntgenaufnahme

Des Weiteren ist die Erstellung und Prüfung von Röntgenbildern – zumeist sogenannte Übersichtsaufnahmen – notwendig. Wurden innerhalb der letzten sechs Monate bereits entsprechende Röntgenbilder angefertigt, so ist auch das Heranziehen dieser Bilder zur Analyse möglich.

Als Resultat der Befundaufnahme lässt sich für den Zahnarzt sagen, wo und wie viel Kieferknochen derzeit besteht, um Implantate sicher befestigen zu können.

Wie wird ein Implantat im Kieferknochen verankert?

In den meisten Fällen wird der Eingriff in örtlicher Betäubung vorgenommen, in komplizierteren bzw. umfangreichen Fällen ist aber auch eine Behandlung in Sedierung (Dämmerschlaf) oder auch unter Vollnarkose möglich.
Das Einbringen eines Implantates ist ein kleiner chirurgischer Eingriff und ist meist innerhalb von 20 bis 30 Minuten erledigt.

Offen oder geschlossen?

Wenn das Implantat eingesetzt ist, wird der Wundbereich wieder verschlossen.

Dies kann auf zwei Arten passieren.

Offene Einheilung:

Das Zahnfleisch wird nicht wieder komplett zugenäht. Stattdessen ragt die Implantatsschulter aus der Schleimhaut heraus.

Dies hat den Vorteil, dass das Zahnfleisch zum Freilegen des Implantates nicht erneut geöffnet werden muss. Ein Nachteil existiert aber in soweit, als dass unter Umständen die dunkelfarbene, metallische Implantatschulter am Rand der Krone später sichtbar ist.

Geschlossene Einheilung:

Bei einer geschlossenen Einheilung wird die Implantatsstelle hingegen fest vernäht. Ist die Einheilphase beendet, was in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen dauert, wird in einem kleinen Eingriff das Zahnfleisch erneut geöffnet. Auf dem nun freiliegenden Implantatsaufsatz kann jetzt der Zahnersatz befestigt werden.

Was spricht für den Einsatz von Implantaten?

Nach dem Vorbild der Natur

Die Natur dient als das allerbeste Leitbild, auch wenn es darum geht, einen fehlenden Zahn zu ersetzen. Über Jahrmillionen hinweg hat sie für jedes Organ eine perfekte Architektur entwickelt. Ein Implantat macht es möglich, diese soweit zu imitieren, dass der fehlende Zahn mitsamt Krone und Wurzel ersetzt wird und genau die gleichen Aufgaben erfüllen kann wie dies zuvor der eigene Zahn getan hat.

Ein Überblick über die Vorteile von Implantaten

  • keine Beschädigung der eigenen Zähne, wie dies bei Brücken durch Beschleifen der Fall ist
    vollkommen natürlicher, ästhetisch optimaler Zahnersatz
  • keinerlei Beeinträchtigungen in Ästhetik, Kaufunktion und Sprachfunktion, somit optimales Lebensgefühl durch Zahnersatz mit Implantaten
  • indem die Kaukraft in den Kieferknochen weitergeleitet wird, tragen Implantate zum Erhalt des Kieferknochens bei (knochenprotektive Wirkung)
  • fester Halt im Kieferknochen
  • Erhaltung der normalen hygienefähigen Bedingungen (keine Schmutznieschen durch Kronenränder und Brückengliedern)
  • keine lästigen Druckstellen und schlechter Halt wie bei konventionellen Prothesen
  • fehlende Zähne werden im Ganzen ersetzt, mitsamt Wurzel und Krone

 

Unter welchen Umständen kann der Einsatz eines Implantates nicht empfohlen werden?

  • Wenn Bisphosphonate eingenommen werden (Bisphosphonate werden zur Behandlung der Osteroporose sowie zur Verhinderung von Knochenmetastasen bei Tumorpatienten verwendet.)
  • Nach Bestrahlungen des Kieferknochens im Rahmen von Tumoroperationen – Zwar ist das Einbringen von Implantaten auch in bestrahlten Kieferknochenbereichen möglich, jedoch sollte dies unter stationären Verhältnissen in spezialisierten Unikliniken passieren. Die Praxis ist der falsche Ort für einen bestrahlten Kiefer!
  • Chemotherapie

Welche Alternativen zu Implantaten existieren?

Um fehlende Zähne zu ersetzen, existieren abgesehen von Implantaten die traditionellen Verfahren:

  • der festsitzende Zahnersatz (Brücke),
  • eine herausnehmbare Teil- oder Vollprothese
  • oder eine Mischung aus beiden.

Bei kleineren Zahnlücken wird meist eine Brücke eingesetzt.

Größere Lücken und fehlende Backenzähne werden mit Prothesen versorgt und geschlossen.

Nachteile der klassischen
Verfahren

Leider hat die Verwendung von Brücken Brücken und Prothesen manche Nachteile im Vergleich zur Versorgung mit Implantaten.

  • Der Einsatz von Brücken erfordert das Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen.
  • Es wird nicht der ganze Zahn ersetzt, sondern nur die Krone. Anders ausgedrückt, etwa 2/3 des fehlenden Zahnes fehlen auch weiterhin.
  • Dies beschleunigt den Abbau des Kieferknochens, weil keine funktionell erhaltenden Reize in den Knochen weitergeleitet werden.
  • Bei herausnehmbaren Prothesen verschlechtert sich allmählich der Sitz, da sich der Knochen unter der Prothese immer weiter abbaut.
  • Die Druckstellen, die durch schlecht sitzende Prothesen herbeigeführt werden, sind einerseits sehr unangenehm und beschleunigen zum anderen durch die ungünstige Belastung des Kieferknochens den zunehmenden Abbau von Kieferknochen.
  • Wenn Kieferknochen schwindet, verliert das Gesicht auch eine bedeutende Stütze für Weichgewebe.Dies kann zu einem Einfallen von Lippen und Gesicht führen und bedeutet damit eine funktionelle und ästhetische Beeinträchtigung.

Welche Risiken birgt der Implantatseinsatz?

Wie alle Operationen bringt auch der Einsatz von Implantaten gewisse Risiken mit sich, die aber größtenteils theoretischen Wesens sind.

Während des Eingriffes kann es in sehr seltenen Fällen zu einer versehentlichen Verletzung von Nerven oder benachbarter Zähne kommen.

Spätere Infektionen können Knochenschwund verursachen und zum Verlust des Implantates führen.

Durch bestimmte Risikofaktoren erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen.

Dabei handelt es sich insbesondere um Tabakkonsum sowie eine unzureichende Mundhygiene, aber auch Diabetes sowie ein schwaches körpereigenes Abwehrsystem.

Kann ich mir ein Implantat leisten?

Die Planungen für den Einsatz von Implantaten sind so individuell wie die Menschen, denen sie helfen sollen. Daher können keine genauen Kostenangaben gemacht werden. Um jedoch eine ungefähre Vorstellung von den anfallenden Kosten zu geben, kann man Angaben zu sogenannten Standardfällen machen.

Die Gesamtkosten für einen fehlenden Zahn betragen zwischen 1700-2500 Euro (ohne knochenaufbauende Maßnahmen).

Die Gesamtkosten erhöhen sich auf etwa 3500 Euro pro Zahn, wenn vor dem Einsatz des Implantats zunächst knochenaufbauende Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

Welchen Kostenanteil übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen?

Seit 2005 gilt für gesetzlich versicherte Patienten das sogenannte Festkostenzuschuss-System. Durch dieses System werden bestimmte Lückengebiss-Situationen klassifiziert, für die ein fester Zuschuss für eine Standardbehandlung bezahlt wird. Der Zuschussbetrag ist dabei auch abhängig vom jeweiligen Bonus (ausgefülltes Bonusheft) des Patienten.

Ein Rechenbeispiel:
Fehlt ein Schneidezahn, so beträgt der Festkostenzuschuss bei maximalem Bonus 523,52 €.
Somit verbleibt nach Abzug des Zuschusses von beispielhaften Gesamtkosten in Höhe von 2000 € ein Eigenanteil von 1476,48 €.

Immer mehr gesetzlich versicherte Patienten schließen vorsorglich private Zahn-Zusatzversicherungen ab, um den Eigenanteil zu minimieren.

Welchen Anteil übernehmen die privaten Krankenversicherungen?

Die privaten Versicherungen schließen individuelle private Verträge mit ihren Kunden ab. Je nach Zahntarif zahlen die Versicherungen zwischen 50-100 % der Gesamtkosten. Hierbei ist zwischen Honorarkosten für den Zahnarzt/ Implantologen und den Laborkosten zu differenzieren, denn der prozentuale Anteil, den die Kassen übernehmen, kann unterschiedlich sein.

Es empfiehlt sich aus diesem Grund, vor Beginn der Behandlung einen ausführlichen Kostenvoranschlag bei der jeweiligen Versicherung einzureichen, um nachher keine unerwarteten Überraschungen zu erleben.

Oralchirurgie-test

Oralchirurgie – aber was ist das? Finden Sie sich auch in dem ganzen Fachchinesisch nicht zurecht und möchten mit einfachen Worten erklärt bekommen, was sich hinter diesem geheimnisvollen Begriff verbirgt? Dann lesen Sie einfach weiter: Die Oralchirurgie liegt als Fachgebiet zwischen der Tätigkeit eines Zahnarztes und der eines Oralchirurgen. Zur Oralchirurgie gehören dann auch alle chirurgischen – also operativen – Eingriffe, die in und um die Mundhöhle stattfinden. Der Zahnarzt benötigt, um auf dem Gebiet der Oralchirurgie tätig sein zu können, eine 4-jährige Weiterbildung im Fach der zahnärztlichen Chirurgie, um die nötigen Operationstechniken zu erlernen, die bei Eingriffen in der Mundhöhle nötig sind. Erst nach dieser Zeit und einer vorgeschriebenen Anzahl von Operationen kann er sich zur Prüfung zum „Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ zum Erwerb des Titels Oralchirurg anmelden. So können Sie immer sicher sein, dass nur ein Profi, ja ein absoluter, geübter Spezialist auf diesem Gebiet, Sie behandelt und vor allem behandeln darf! Das bedeutet für Sie die Gewissheit, dass Sie immer, sollten Sie sich einer solchen Behandlung unterziehen müssen, in fachkundigen Händen sind. Die Oralchirurgie deckt im Wesentlichen folgendes Spektrum ab: • Entfernung überzähliger oder verlagerter Zähne & Weisheitszähne (wenn zum Beispiel der Kiefer zu klein ist) Wie Sie immer auf der sicheren Seite sind – Tipps zum Verhalten vor – und nach einem oralchirurgischen Eingriff: Da bei operativen Eingriffen in der Oralchirurgie in aller Regel lediglich eine örtliche Betäubung erfolgt, sind vor einem solchen Eingriff keine besonderen Maßnahmen zu treffen. Dennoch können ein paar Ratschläge nicht schaden: Sie sollten wenigstens eine Kleinigkeit vorher gegessen haben. Sollten Sie sich in der Oralchirurgie für einen Dämmerschlaf entscheiden, müssen Sie allerdings nüchtern erscheinen. Da Sie durch eine zahnärztliche Betäubung verkehrsuntüchtig sind, lassen Sie sich von jemandem begleiten – dies gilt auch für ältere Personen oder auch ängstliche Patienten oder Patientinnen. Bitten Sie ihre Begleitperson, in der Praxis zu warten und Sie nach erfolgter Operation nach Hause zu begleiten. Achten Sie auf legere und vor allem bequeme Kleidung! Nach erfolgtem Eingriff sollten Sie folgende Dinge beachten: Warten Sie mit dem Essen oder Trinken, bis die Betäubung abgeklungen ist. Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie sich beim Essen auf die Zunge oder in die Wange beißen, und sich so Wunden zu fügen, ohne dass Sie dies merken. Beim Trinken droht die Gefahr, dass Sie sich verschlucken können. Es ist zu empfehlen, dass Sie die ersten drei Tage nach der Operation auf festes Essen verzichten und nur weiche Nahrung zu sich nehmen, dies soll verhindern, dass sich Speisereste in die noch offene Wunde setzen und eventuelle Operationsnähte aufreißen. Beginnen Sie mit der festen Nahrungsaufnahme sehr langsam und kauen Sie – sofern möglich – nur auf der Seite, auf der keine Operation erfolgte. Bitte verzichten Sie sieben Tage lang nach dem Eingriff auf Rauchen und Alkohol, 3 Tage auf schwarzen Tee und Kaffee. Alle diese Dinge enthalten für die Wundheilung schädliche Stoffe und beeinträchtigen und stören die Heilung. Beachten Sie bitte auch, dass die Wunde von außen für 3 Tage so oft wie möglich mit in Tüchern eingewickelten Eisakkus zu kühlen ist. Vermeiden Sie in diesem Bereich Wärme, da die Anschwellung abklingen muss. Sollten Sie passionierter Sportler sein, so verzichten Sie einfach darauf und treiben eine Woche keinen Sport – durch sportliche Betätigung steigt der Blutdruck, und das kann dazu führen, dass es zu Nachblutungen kommt. Obendrein kann die Schwellung wieder zu nehmen. Über die Länge der Sportbefreiung müssen Sie mit Ihrem behandelnden Zahnarzt der Oralchirurgie reden. Mundhygiene müssen Sie auch nach der Operation betreiben – beachten Sie aber bitte, den operierten Bereich zu schonen. Falls die Wunde nachbluten sollte, legen Sie ein Stofftaschentuch auf die Wunde – ein Tupfer geht auch – und beißen fest drauf – ca. eine Stunde – unterstützen Sie von außen mit kühlenden Umschlägen. Und was ist bei auftretenden Komplikationen zu tun? Bitte suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder Oralchirurgen auf, wenn • Sie trotz obiger Maßnahme anhaltende Nachblutungen beobachten Die geschilderten Komplikationen kommen in der Oralchirurgie äußerst selten vor, sollen aber, der Vollständigkeit halber, angesprochen werden.

Schönes Lachen

Schönes Lachen

Unfall-FahrradSchweißgebadet wache ich auf und sehe wieder diesen Moment vor mir. Die hellen Lichter des Autos blitzen auf und das nächste, was ich spüre ist der Aufprall auf dem nassen Asphalt. An Schlafen ist schoenes-lachen jetzt sowieso nicht mehr zu denken. Ich stehe auf und gehe ins Bad. Der Blick in den Spiegel entblößt die Zahnlücke, wegen der ich mich nicht mehr auf Arbeit traue, die Beziehung zu meinem Partner abgebrochen habe und mich seit dem Unfall aus meinem Freundeskreis zurückziehe.

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Kronen und Brücken aus reiner Keramik

Zahnersatz bei fehlenden und geschädigten Zähnen …

Kronen und Brücken aus reiner Keramik

Mit welcher Begründung sich die meisten Menschen für metallfreien Zahnersatz entscheiden

Wenn der eigene Zahnstatus sehr stark geschädigt ist oder aufgrund einer brüchigen Zahnsubstanz oder Empfindlichkeit nicht mehr den eigenen Bedürfnissen entspricht, kann man sie oft nur noch mit Kronen wiederherstellen. Wenn sogar Zähne fehlen, müssen die entstandenen Lücken durch eine implantologische Behandlung oder prothetische Versorgung überbrückt werden. Gebräuchliche Überkronungen und Brückenversorgungen verfügen über einen Kern aus Metall, der mit Keramik überzogen ist. Bei Zahnersatz als Leistung der Krankenversicherungen werden häufig nur diese Kronen teilbezuschusst, sodass eine andere Versorgung ohne Metall und mit hochwertigeren Materialien mit einer Selbstbeteiligung des Patienten an den Aufwendungen verbunden ist. Enthalten die Kronen Metall, hat dies für den Patienten einige negative Begleiterscheinungen:

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